Begegnungen mit Menschen und
Landschaften, die nahe am Ursprung sind,
da sie lange Zeit von der
großen Weltgeschichte vergessen waren
und dadurch ihre Geheimnisse 
bewahren konnten


Die Reise macht uns alle ein bisschen weiser, 
gelassener, mutiger und herzlicher.
Die Reise in die Fremde wird zu 
einem Heimkommen zu sich selbst.

In der Mongolei zwischen Taiga und Wüste, zwischen Seen und hohen Gebirgen, durchziehen noch heute die Menschen das Land als Nomaden. Sie haben eine besondere Kultur entwickelt: sie stellen die Gruppe in den Vordergrund und nicht den Einzelnen. 

Schon durch das Flugzeugfenster erahnt man die unendliche Weite und stille Leere dieses Steppenlandes. Braune Ebenen, umrandet von blau-schwarzen Vulkanbergen, durchzogen von silberglänzenden Wasserschlangen und Seen und darüber der weitgespannte, helle Himmel. Wir überblicken einen Teil der Erde, der durch Tausende von Jahren seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Eine nur von Wind und Sonne, von Hitze und Kälte gestaltete Landschaft. Jahrtausendelang und bis heute von Tierherden und Menschen durchwandert, ohne dass diese Spuren hinterlassen hätten. Ein riesiger Naturraum, in dem die kleinen Zivilisations-Zentren keinen Einfluss gewinnen konnten. Einfach nur Natur – unverändert durch die Zeiten, geschichtslos.